Die Licht- und Schattenseiten Brasiliens

Chaos auf dem Bett nach dem Überfall

Wir lieben Brasilien!

Brasilien ist bunt. Brasilien ist fröhlich. Die Brasilianer sind unglaublich herzlich und dabei nicht aufdringlich. Brasilien ist eine wilde Mischung. Ein Kessel aus Indianern, Afrikanern, Europäern, Asiaten. Hier hat sich alles gemixt.
Genauso bunt ist die Küche. Wir haben für uns die Kilo-Restaurants entdeckt. Dort gibt es ein Buffet, bestehend aus vielen verschiedenen Gerichten mit Fisch und Fleisch, Gemüse, Salaten, Desserts und es wird nach Gewicht berechnet. Weil es mit dem Portugiesisch immer noch nicht so recht klappen will, sind wir froh, dass wir vorher sehen können, was wir essen.

Auf der Ruta 101 ging es besser als erwartet. Entweder gibt es einen schönen Seitenstreifen oder, bergauf, verläuft die Strasse zweispurig. Das ist praktisch, denn wenn es wieder einspurig wird, wissen wir, jetzt ist die Steigung zu Ende. Die Autofahrer nehmen auf uns erstaunlich viel Rücksicht. Die Brasilianer lieben Radfahren. Auf dem Land ist es für viele aber auch das einzige Fortbewegungsmittel. Wir haben Mütter gesehen, die hinten ein etwas älteres Kind auf dem Gepäckträger haben und vorne ein Kleineres in einem Kindersitz (wie bei uns in den 70ern) am Lenker. Einmal sahen wir eine Mama, die den Kopf ihres schlafenden Kindes festhielt, damit der nicht auf den Lenker krachte. Junde Mädchen sitzen oft im Reitersitz auf der Mittelstange des Fahrrades ihres Freundes, der sie so chauffiert.

Und auch in Brasilien haben wir viele Fans, die gern mal im Rhythmus hupen und den Daumen strecken. Mehrmals haben Autofahrer angehalten, um uns einen Tipp zu geben oder einfach, um ein Foto mit uns zu machen. Unsere Räder wurden immer wieder fotografiert. Meine Aariella ist schon ein richtiges Velo-Model geworden.

Überhaupt ist Brasilien Weltmeister der Selfie-Queens und -Kings. Egal wie rundlich die Damen sind, Selfies werden immer und überall gemacht. Die Brasilianerinnen haben ein sehr entspanntes Verhältnis zu ihren oft üppigen Rundungen, was mich total begeistert.
Das ist die Lichtseite Brasiliens.

Überfallen!

Leider haben wir diese Woche die Schattenseite von Brasilien kennengelernt. Vor zwei Tagen wurden wir dann unfreiwillig um einen Teil unseres Gepäcks erleichtert. Wir waren in einem wirklich netten Hotel, der Pousada Rio Bracuhy. Dort waren wir die einzigen Gäste. Am Tag vorher, Montags, war noch ein Feiertag und viele Leute machten ein verlängertes Wochenende.
Nach einem anstrengenden Radeltag, wir waren morgens nach vier Tagen Pause wieder losgedüst, lagen wir um halb neun bereits zum Lesen auf dem Bett. Ich war schon leicht eingedämmert, als es an der Tür klopfte, also besser gesagt polterte. Zunächst reagierten wir nicht. Als es ein zweites und dann ein drittes Mal klopfte, öffnete Jörg. Vor der Tür stand nicht nur Leonardo, ein Mitarbeiter des Hotels, sondern auch zwei Jungs mit Pistolen. Während ich das schreibe, kommt es mir immer noch völlig surreal vor, total unwirklich. Die Typen kamen ins Zimmer, Leonardo schoben sie auch rein, den Armen. Sie fuchtelten mit ihren Knarren rum, der eine hatte noch jemanden am anderen Ende der Leitung, also einen Knopf im Ohr. „Dinheiro e celulares!“ – Geld und Handys.

Wir haben uns oft mit dem Szenario Überfall beschäftigt. Unsere Wertsachen bewahren wir schon während der gesamten Reise an verschiedenen Orten auf. Die Kreditkarten und die ID haben wir meist „am Mann“, das Bargeld haben wir auf verschiedene Taschen verteilt. Aber im Hotelzimmer fühlst Du Dich ja sicher.

Instinktiv schob ich mein Handy ganz tief unter das Kopfkissen. Jörgs Handy, sein iPhone, lag auf dem Bett. Der Jüngere der beiden, wahrscheinlich nicht mal 18 Jahre alt, fummelte daran herum, der etwas ältere fing ziemlich barsch an, in den Taschen zu wühlen. Ich gab ihm einen Teil des Bargeldes aus meinem Portmonnaie, 300 Reais, Jörg gab ihm ebenfalls sein Bargeld, 450 Reais, schubste dann aber unbemerkt sein Portemonnaie unters Bett. Mein Topcase wurde einfach aufs Bett ausgeleert. Ich drückte dem Älteren meinen Ipod in die Hand. Interessanterweise mussten wir ihm erklären, was das ist. Dann wurden meine beiden Rücktaschen aufs Bett ausgeleert. In einem Wäschesack ist mein Laptop, der wiederum in einer quietschgrünen Schutzhülle steckt. Aus irgendeinem Grund, fiel das zwischen den Klamotten nicht auf. Mein Techniksack… das alte Handy!!! Auf einmal fiel mir ein, dass ich für den Notfall noch ein altes Smartphone dabei habe. Das drückte ich ihm in die Hand. Zack, das wurde gleich eingesackt.
In all dem Chaos und mit der scheiternden Verständigung wurde es dem älteren und seinem Kollegen am anderen Ende der Leitung dann irgendwann zu bunt und er befahl Leonardo, uns ins Bad einzusperren.

Eingesperrt!

Da sassen wir nun, in Unterhosen, ich hatte mir noch schnell ein Top geangelt, war ich zuvor doch oben ohne! Ausserdem konnte ich noch meinen „Geheimschal“ anziehen. Meine Mutter hatte mir vor der Reise noch eine Tasche in einen Loop eingenäht. Darin habe ich meinen Pass, Datensticks, Dollars und weiteres Bargeld versteckt.
Natürlich hatten wir Schiss. Aber so hatten wir die Möglichkeit uns gegenseitig zu motivieren, zu beruhigen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Wir warteten eine Weile, bis alles ruhig war. Offenbar waren die Typen abgezogen. Jetzt überlegten wir, wie wir aus dem Badezimmer wieder herauskommen konnten. Einerseits hatte das Bad ein Fenster zum Hotelgang und unsere Zimmertür stand weit offen. Andererseits entdeckte ich nach kurzer Zeit, dass das Schloss nur ein Vierkant war. Diesen konnten wir locker umdrehen, weil meine Nagelfeile genau diagonal in das Viereck passte. So waren wir schnell befreit.
Kurzer Check: Alle Kreditkarten da, Pässe da, mein Handy da und oh Wunder, mein Laptop da. Aufnahme des Verlustes später… Wir vermuteten, dass die Täter die Hotelangestellten ebenfalls eingesperrt hatten.

So war es auch. Die Köchin, die Frau von der Rezeption und Leonardo waren ebenfalls in die Gäste-WCs eingesperrt worden. Die Schlüssel steckten Gott sei Dank von aussen.
Ziemlich benommen sassen wir nach einer glücklichen Umarmung beisammen, tauschten die wichtigsten Informationen aus (Google-Translator sei Dank) und man sagte uns, es komme noch jemand, der Englisch spreche. Es kam Ivan, ein ausgewanderter Tscheche, der mit einer weiteren Mitarbeiterin des Hotels verheiratet ist. Nein, sie rufen die Polizei nicht, die würde sowieso nicht kommen. Wenn wir Anzeige erstatten wollten, brächte er uns zur nächsten Polizeistation, 25 km entfernt. Er würde dann übersetzen, Englisch spräche dort eh keiner.
„Warum ruft Ihr die Polizei nicht?“ Ivan: „Die haben hier ganz andere Sorgen. Die Täter sind meist drogenabhängig. Sie brauchen Dinge, mit denen sie schnelles Geld machen können.“ Ivan bat uns, zu versuchen, Jörgs Handy zu orten. „Wir haben noch eine ‚eigene‘ Polizei.“ Leider ist uns die Ortung bisher nicht gelungen, weil das Gerät beharrlich offline ist. Natürlich hat Jörg gleich die SIM-Karte gesperrt. (Randnotiz: Ivan hat sich die letzten zwei Tage abends per WhatsApp erkundigt wie es uns geht.)

Mit unserem Versicherungsprofi konnten wir schnell klären, dass eine Anzeige in Brasilien nicht unbedingt nötig ist. Wir können dies in der Schweiz machen (Danke, Peter!).

Der Tag danach

Natürlich schliefen wir in dieser Nacht kaum noch. Trotz eines mulmigen Gefühls sind wir am Mittwoch morgen weiter gefahren. Wir hatten zwei Tage zuvor ein Zimmer in einem Hostel gebucht, nah am Meer. Das Hostel liegt in einem sogenannten Condomínio. Das ist ein bewachtes Viertel oder Örtchen, bestehend vor allem aus Wohneigentum. Wir waren sowas von froh darüber. Wussten wir das bei der Buchung doch nicht. Und so schliefen wir erst mal 9 Stunden tief und fest.

Tagsüber redeten wir viel über den Überfall. Wir haben saumässig Glück gehabt. Uns ist nichts passiert. Einen Teil unserer Taschen hatten wir auf dem Balkon. Diese haben die Kerle nicht gesehen – unvorstellbar, wenn sie die auch noch komplett ausgeleert hätten.
Wir haben Bargeld im Wert von knapp 250 CHF verloren. Weitere Verluste: ein iPhone, eine Tissot-Touch, ein Viktorinox-Messer, ein Herren-Rasierer und Jörgs Kosmetiktasche (!!!? Häh??), ein altes Samsung-Handy, ein iPod, Pfefferspray, ein Ladekabel, das nicht zum Handy passt und meine Kamera… das ist sehr traurig. Darum kommen alle neuen Bilder vom Handy – solange das niemand klaut. Allerdings hatte ich in den letzten zwei Tagen nicht so richtig Lust zum Fotografieren… Glücklicherweise habe ich regelmässig alle Fotos auf einen Stick gezogen. So fehlen nur drei Bilder vom Atomkraftwerk, das in dieser wunderschöne Gegend gebaut wurde – eine Schande!!!

Rio de Janeiro bis zum Ende

Natürlich steckt uns in der Schreck in den Knochen und wir haben unser Vertrauen, vor allem in die Unterkünfte, verloren. Björn in Paraty hat uns eine Unterkunft in Rio vermittelt. Wir kontaktierten Andreas, der das Hotelinho Urca leitet. Er vermietet uns ein Studio bis zum Ende unserer Reise. Die Variante, Gepäck dort zu lassen und noch weiter nach Norden zu radeln, haben wir verworfen. Der Stadteil Urca liegt gleich neben militärischem Gebiet. Andreas sagte uns am Telefon, dass direkt vor seiner Tür ein Wachhäuschen sei. Finden wir super!
Obwohl es einen relativ sicheren Radweg bis in die Stadt gibt, haben wir nun doch einen Transport organisiert. So geht es am Freitag morgen per Taxi in die Stadt. Eigentlich bedauern wir das sehr, denn es ist nach einer langen Tour immer ein triumphales Gefühl, am Ziel anzukommen. Aber „Safety first“. Deshalb ignorierte ich heute sämtliche rote Ampeln und ein Auto, das mal wieder am Strassenrand hielt und dessen Fahrer uns irgendwas mitteilen wollte.

Wir lassen uns nicht unterkriegen

Trotz allem freuen wir uns wahnsinnig auf Rio und geniesen den Rest unserer Reise. Wir lassen uns nicht so einfach unterkriegen!

Nachtrag:

  1. Danke für alle Kommentare, Nachrichten und lieben Wünsche. Ihr seid alle grossartig!
  2. Den Hotelbesitzern tut die ganze Sache unendlich leid. Wir haben uns unter Tränen verabschiedet. Sie selbst haben auch einen Verlust erlitten – Bargeld, Handys und Fernseher.
  3. Ein Detail haben wir vergessen zu erwähnen: Die Räuber wollten noch unser Auto mitnehmen … Dumm gelaufen! Sie haben es gar nicht kapiert, dass wir nicht mit einem Auto unterwegs sind. Unsere Räder waren in einem Raum eingeschlossen und vermutlich hätten sie sie nicht mal transportieren können.
  4. Jeder Brasilianer, der von diesem Vorfall hört, entschuldigt sich für diese Situation in seinem Land. Man weiss hier um die Problematik und die Menschen sind sehr unglücklich darüber, können aber nichts machen. Das Problem ist hausgemacht und müsste von politischer Seite gelöst werden.
  5. Ivan braut übrigens in Brasilien hervorragendes Bier nach tschechischer Rezeptur. Er hat uns eine Flasche geschenkt. Er hätte uns auch eine ganze Kiste mitgegeben… wir hatten da leider ein Transportproblem.
  6. Ein bisschen Galgenhumor muss sein: Dass man im Hotel überfallen wird, passiert sehr selten. Quasi der Sechser im Lotto. Jörgs Wahrscheinlichkeitsrechnung nach, wird kein weiterer Überfall passieren 😉

38 Kommentare bei „Die Licht- und Schattenseiten Brasiliens“

  1. Da bin ich aber wirklich froh, dass euch nichts schlimmeres bei diesem Vorfall passiert ist. Beim Lesen habe ich mich an ein eigenes Erlebnis erinnert, welches am Anfang meiner beruflichen Laufbahn stand und diese leicht hätte vorzeitig beenden können. Gott sei dank seit ihr einigermassen unbeschadet davongekommen! Habt’s gut auf den restlichen Kilometern und wir freuen uns darauf, euch bald wieder in Brugg begrüssen zu dürfen …

    1. Lieber Erich
      Danke für Deine lieben Zeilen. Das musst Du uns mal bei einem Glas Wein in Ruhe erzählen.
      Wir sehen uns am 20.5. 😉
      Bis dahin liebe Grüsse
      Carmen & Jörg

  2. Beate Niehaus sagt: Antworten

    Und noch eine Bea…
    Haben , nachdem wir eure Geschichte gestern auf der Konfifeier gehört haben, jetzt alles gelesen.
    Wer möchte soetwas schon erleben?
    Wie schön, dass euch und den anderen körperlich nichts passiert ist.
    Wir wünschen euch jetzt noch eine schöne, entspannte Zeit.
    Herzlichst Tante Bea und Onkel Diddi😍😙😊😚

    1. Uns geht es gut, liebe Tante 😉 Wir haben das ganz gut weggesteckt und sind zuversichtlich, die nächsten zwei Woche „unbehelligt“ in Rio zu geniessen.
      Bisher klappt das mit der Entspannung super. Wir haben eine tolle Unterkunft und werden hier bestens umsorgt.
      Danke für Eure Nachricht und ganz liebe Grüsse in die Heimat.
      Carmen

  3. Liebe Carmen und lieber Jörg
    bin erst heute dazu gekommen, Eure letzten beiden Berichte zu lesen. Das hätte es wirklich nicht gebraucht, diesen Ueberfall. Gott sei Dank ist Euch beiden nichts passiert. Ich hoffe, Ihr könnt den Rest der Reise noch geniessen und drücke ganz fest die Daumen, dass nun alles noch gut geht :-). Die Berichte und Bilder sind
    wirklich super, vielen Dank! Ich geniesse es immer wieder, das „Mitreisen“ :-). Liebe Grüsse. Vreni

    1. Liebe Vreni
      Danke für die Blumen 🙂
      wir geniessen Rio total. Gern wären wir noch geradelt, aber dich Unsicherheit ob wir immer einen guten Ort zum Übernachten finden, stresst uns echt. Darum bleiben wir jetzt hier und unternehmen von hier aus noch einige Ausflüge. Hoffentlich habe ich dann überhaupt noch etwas Spannendes zu berichten? Aber etwas Entspannung und Langweile finden wir im Moment ganz gut.
      Liebe Grüsse und bis schon ganz bald.
      C&J

  4. Elisabeth Weil sagt: Antworten

    Liebe Carmen Gott sei Lob und Dank dass er Euch im Auge behält und bewahrt hat vor Verletzungen. Dass die Diebe dein Handy und den Laptop nicht gesehen haben ist ein Wunder. Ich wurde am VolksCarneval in Rio auch mal überfallen.
    Ipanema ist toll viel besser als die Copacabana. Ich habe eine Freundin dort.
    Geniesst die Zeit und erholt euch gut. Am besten mit einfachen Klamotten und ohne Schmuck Uhr Handy rumlaufen. All tue best. Baijos Elisabeth Weil

    1. Liebe Elisabeth
      Ja, wir sind auch sehr dankbar. Ich finde Ipanema auch viel schöner.
      Danke auch für die Tipps… Das Handy hab ich schon meistens dabei, schliesslich möchte ich doch ein paar Fotos noch machen, jetzt wo ich keine Kamera mehr habe. Und Schmuck hab ich eh keinen dabei 😉
      Danke für Deine Zeilen und liebe Grüsse
      Carmen

  5. Ihr Lieben,
    Man kommt ja gar nicht mehr aus dem staunen heraus, wenn man bei Euch so mitliest ist das spannender als jeder Krimi. Wir sind froh ist Euch und den anderen nichts passiert!
    Mit lieben Grüssen
    Michi, Martina & Gabriel

    1. Ja, Ihr Drei, das sind wir auch! Ganz so viel Spannung hätten wir nicht gebraucht. Aber Ihr wisst ja „Wenn einer eine Reise tut…“.
      Unsere Engel hatten jedenfalls keine Langeweile 😉
      Liebe Grüsse zurück und bis bald.
      Carmen & Jörg

  6. Ich glaube fest an Jörg’s Wahrscheinlichkeitsrechnung und hoffe, dass ihr den Rest eurer tollen Reise unbeschwert genießen könnt! Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie ihr euch gefühlt habt 😞
    Liebe Grüße aus Bielefeld,
    Nadine

    1. Liebe Nadine!
      Wir genießen Rio sehr! Eine grossartige Stadt. Nach ein paar Tagen der Verunsicherung und extremer Vorsicht, werden wir langsam wieder locker. Gibt ja eh nichts mehr zu holen.
      LG zurück!!
      Carmen & Jörg

  7. Wou, zum Glück haben sie euch nichts gemacht. Wir wünschen euch noch einen schönen Rest eurer Reise und mit nur noch positiven Erlebnissen.
    Doris & Hans

    1. Hallo Ihr Zwei!
      Das ist lieb – das wünschen wir uns auch. Aber die negativen Erlebnisse verstärken noch die Positiven und jetzt wissen wir einmal mehr, wie gut wir es in der Schweiz haben.
      Liebe Grüsse
      C&J

  8. Wir sind sehr dankbar ist euch nichts passiert (materiellen Wert kann man zum Glück ersetzen)
    Wir wünschen euch einen wunderschönen Rest eurer Reise und freuen uns auf ein frohes Wiedersehen.
    Mit lieben Grüssen
    Hedy und Rolf
    PS: Herzlichen Dank für eure spannenden Reiseberichte

    1. Lieber Rolf, und wir erst!!
      Wir geniessen jetzt Rio – ein grossartige Stadt.
      Ja – bald sind wir ja schon wieder daheim.
      Danke für Eure Nachricht und liebe Grüsse
      C&J

  9. Ihr lieben!
    Oje, da habt ihr ja was durchgemacht und seid doch bewahrt worden – Gott sei Dank!
    Es geht nichts über einen Zauberschal! Ich wünsche euch trotz dem fahlen Beigeschmack einen tollen Abschluss eurer Reise und dass die all die wunderschönen Erinnerungen und Erlebnisse überwiegen!

    1. Liebe Barbara! Zauberschal!!! Das gefällt mir. Ja, wir geniessen Rio voll und ganz! Sehr coole Stadt.
      Danke Dir und bis bald.
      C&J

  10. Ihr lieben Beiden, deine Schilderungen von eurer Reise, liebe Carmen, habe ich immer super gerne gelesen; aber dein heutiger Beitrag hat mich richtig erschrocken. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie euch zumute war. Gott sei dank (das ist absolut ehrlich gemeint), dass euch nichts passiert ist. Materielles ist zu ersetzen. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr dieses schlechte Erlebnis gut verarbeiten könnt. Erlebt nun euren Resturlaub in vollen Zügen. Herzliche Grüße euer Dieter.

    1. Lieber Dieter, wir sind selbst erstaunt, wie schnell wir das verdaut haben. Das haben wir uns auch schon oft gesagt, dass die materiellen Dinge nicht so wichtig sind.
      Wir geniessen jetzt Rio – ein sehr coole Stadt!
      Liebe Grüsse
      C&J

  11. Es ist sehr schön, zu wissen, dass ihr so viele liebevolle Freunde habt. So wisst ihr immer, wir sind bei euch.
    Bussi an euch Beide. Ma.

    1. Liebe Mama!
      Ja – das finden wir auch! Es ist unglaublich, wie Ihr alle unsere Erlebnisse teilt!
      Bussi zurück!!
      Dein Spatz

  12. Da bekommt man ja Gänsehaut wenn man euer Überfallbericht liest. Zum Glück haben sie euch nicht verletzt. Habt Sorge und ich hoffe, ihr könnt das Vorgefallene verarbeiten, und die Weiterreise wieder geniessen. Liebe Grüsse von vreni

    1. Liebe Vreni
      Ja, wir sind auch froh, dass es so gelaufen ist. Zum Glück können wir gut schlafen und tagsüber sind wir nun noch misstrauischer als sonst. Trotz allem haben wir heute den Strand von Ipanema genossen und fleissig bei den fliegenden Händlern eingekauft. Wir haben ja nichts mehr, das man uns klauen kann 😉
      Danke für Deine Zeilen und liebe Grüsse
      Carmen

  13. Och was für ein Schreck! Hoffentlich könnt ihr das erlebte gut verarbeiten und die weitere Reise trotzdem noch geniessen.
    Uns passierte ja mal was ähnliche in Spanien, konnte dann auch nicht mehr gut schlafen und verlor das Vertrauen in die Menschen.
    Liebe und herzliche Grüsse und ganz viel Engelschutz weiterhin.

    1. Liebe Monika, das musst Du mir mal erzählen.
      Wir können zum Glück inzwischen wieder gut schlafen und sind eigentlich guter Dinge. Etwas misstrauisch, aber bei uns ist ja nicht mehr viel zu holen 😉
      Liebe Grüsse und DANKE!!!
      C&J

  14. Wir sind froh, dass Euch nur materieller Schaden zugefügt wurde und Ihr gesundheitlich unversehrt seit.

    1. Wir auch, Ihr beiden.
      Jetzt tauchen wir noch ins Stadtleben ab und geniessen Rio – eine echt coole Stadt.
      Liebe Grüsse nach good old Othmarsingen.
      C&J

  15. Penny und familie sagt: Antworten

    Ihr Armen. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie schrecklich das alles war. Wir wünschen Euch gaaaanz viele gute Erlebnise noch auf Eure Reise. Ihr habt schon soooo viele gute Zeiten erlebt <3

    1. Liebe Penny – ja das haben wir… Es ist im Nachhinein immer noch total irreal (unreal). Wie ein schlechter Traum.
      Danke für die lieben Wünsche.
      C&J

  16. Wow….mir ist gerade das Herz stehen geblieben. Ihr hattet wirklich wahnsinniges Glück. Liebe Carmen, lieber Jörg passt auf euch auf, kommt gesund wieder und lasst euch
    nicht unter kriegen. Ihr habt bis jetzt soviel schönes erlebt, das sollte dieser Vorfall nicht verderben.
    Fühlt euch umarmt.
    LG Sandra und Thomas

    1. Ihr Lieben, Danke für die Umarmung. Wir werden den Rest auch noch geniessen.
      LG, C&J

  17. Liebe Carmen, lieber Jörg
    ….. da habt Ihr wirklich Glück gehabt! Bin froh, dass Euch nichts passiert ist! Den Schrecken werdet Ihr wohl noch lange in den Gliedern haben ……
    Ich wollte mich schon lange mal für die vielen tollen Reiseberichte bedanken. Habe mich immer darauf gefreut, von Euch zu lesen. Zudem könnt Ihr Stolz sein auf Eure Leistung, Wahnsinn, wie viele Kilometer und unter welchen Umständen Ihr zurückgelegt habt! Jedes Mal wenn ich mit Rennvelo unterwegs war, musste ich an Euch denken – bez. des Gepäcks 😉
    Hey Ihr Lieben, ich wünsche Euch für den Rest der Reise alles alles Gute – natürlich auch nach Eurem Motto ‚lasst Euch nicht unterkriegen‘ und geniesst! Chars salüds (z.Z. aus dem Aargau ;-)) colette

    1. Danke, liebe Colette. Wir schreiben gern und teilen unsere Erlebnisse gern.
      Hey – ich freu mich schon wieder auf Rennvelo! Damit werde ich fliegen!
      LG in den Aargau!
      Carmen

  18. Oh mein Gott da hattet ihr ja totale Aktion schön das es euch aber trotz allem gut geht, bete weiterhin das euch nichts passiert. Geld ist ja zu ersetzen. Weiterhin alles liebe und gute. Seid ganz lieb gedrückt.lg

    1. Danke Lilo, das ist lieb. Du sagst es, die materiellen Verluste sind kein Problem.

  19. Kommt gut zurück. God bless you!
    Und geniesst den Rest der Reise 🙂

    1. Danke liebe Bea! Das machen wir!

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